3/04/2012


Workaholic

Semesterferien sind keine Semesterferien. Zumindest bei mir. Zwei Praktikumswochen habe ich hinter mir. Zwei Wochenenden mit Tanzauftritten auf der Frühlingsmesse in MG, jeweils Samstag & Sonntag. Sinnlos, wenn man vor lauter alten Menschen tanzen darf, die sich mehr für ihre Erbsensuppe interessieren als für eine Tanzgruppe. Demzufolge bin ich froh, dass dieser Marathon vorbei ist. Zwischendurch eine nette Geburtstagsfeier, selbstgebackene Oreo-Brownies, die wahrhaftig besser schmecken als alles, was ich bisher gegessen habe. Morgen beginnt die 3. Praktikumswoche, am Wochenende fahre ich kurz nach Paris zum Juste Debout und die Woche darauf fängt schon das SS an....Donnerwetter. Zack, sind die Semesterferien vorbei! Gibt´s gute Tipps zwecks Paris? Hab nur einen knappen Tag & bin zum ersten Mal da. ;)



Euch wünsche ich eine angenehmere Woche mit weniger Stress als bei mir.

MRN

2/23/2012

Frühlingsbeingefühle

Ganze 11° waren heute hier am Niederrhein. Kriegste Frühlingsgefühle. Packt das Mädsche die dünne Strumpfhose aus und geht flanieren. In Krefeld hat´s zwar leicht gewindet, aber wer schön sein will, muss leiden. It´s Praktikum-Time. Heißt pour moi, jeden Tag brav ´ne gute Stunde hin und her gondeln. Die erste Woche (und ich) ist jetzt geschafft. Meganette Mitarbeiter und ich komme jetzt nach knapp 2 Tagen mit dem Freehandprogramm klar. Dat erste Karokrawattenmuster wurde heute fertig gestellt. Jetzt steht mir ein anstrengendes Wochenende bevor. Deswegen werde ich heute nochmal posten; und zwar mein Outfit von gestern.


Blazer & Rucksack Vintage/ Kleid QS/ Strumpfhose Primark/Stiefel H & M/Schal Pieces


Euch wünsche ich schon mal ein wunderbares, warmes Frühlingswochenende.
MRN

2/21/2012


KARNEVAL(K)


Donnerstag Abend, knapp 22:26 Uhr, Köln. Nachdem ich seit ca. 16:30 Uhr via Bahn unterwegs bin, meinen voll beladenen Koffer, den ich liebevoll zu Hause befüllt bekommen habe, hinter mir herziehe, hetze und mein RE eigentlich schon weg sein müsste, hab ich wenigstens etwas Glück: Er steht noch da. Und das war wohl das einzig Positive, was ich der 5. Jahreszeit hier im Ruhrgebiet abgewinnen konnte.... Der weitere Heimweg war übelriechend, laut, dreckig, muffig und mit mieser Mundharmonika-Musik begleitet.

An sich mag ich Verkleiden - Ja, wirklich! Gute Mottos sind das i-Tüpfelchen einer Party und ich liebe es, mir etwas Spezielles dafür zu überlegen. Aber Karneval hier gleicht einer gefälschten Packung M & Ms; sieht so aus, schmeckt aber nicht so. Was ich sehe: Bunte verkleidete, lustige Menschen, die Lachen und Spass haben. Was es wirklich ist: Kleine 14jährige Mädchen, die besoffen sind und die Gelegenheit ergriffen haben, um sich wie kleine Prostituierte anzuziehen - Ist ja Karneval, wah?! Da geht dat scho. Billig Vodka in die eine Hand, gläserner Blick gerade aus und halbwegs fertiges Kostümchen zurecht gerückt, für was Richtiges hat´s ja mal wieder nicht gereicht. Grölende, Mitmenschenbelästigende Halbwüchsige, die sich für besonders grandios halten und nach der ganzen Alkoholabteilung riechen, in der sie eigentlich nicht mal einkaufen dürften.Vermutlich war Karneval nicht immer ein einziges Besäufnis, früher mal. Da habe ich noch nicht hier gewohnt....

Samstag Abend, gegen 22:15 Uhr, Dülken. Am Bahnhof warte ich mit zwei Leuten aus meiner Crew auf den letzten Zug. Kommt ein absolut dichter, vielleicht 16jähriger Junge an das Gleiß. Bier und Kippe in der Hand. Schlingerlinien sind Voraussetzung. Knapp am Rand vorbei. Mein Herz schlägt schneller. Bitte nicht vorm Zug runterfallen, denke ich mir nur. Plötzlich macht es "Peng", er tritt gegen die Wand. Zusammenzucken. Dann geht er zurück zur Kante. Springt runter auf die Schienen. Ich schaue nervös auf mein Handy. Noch knapp 5 Minuten. Er geht auf die andere Seite. Legt sich kurz auf die Bank. Ausatmen. Komisch, hatte ich die Luft angehalten?! Scheinbar schläft er. 3 Minuten. Oder doch nicht, er steht auf, springt wieder runter und kommt zurück. 2 Minuten. Angespannt sehe ich die anderen an, wir stehen auf. Der Zug kommt. Und der Junge bleibt Gott sei Dank schwankend stehen, bis die Türen aufgehen...

Karneval? Nö, danke.

MRN

2/19/2012


How to throw a party....

Man kennt das ja: Erst sagen an die 30 Leute für die WG-Feierei zu und am Ende kommen davon gerade mal die Hälfte. Die andere ist unterwegs verloren gegangen... Obwohl wir ja eher der Meinung waren, dass alle Studenten Bock auf viel Partying haben, nachdem diese Prüfungen endlich vorbei waren. Aber hey, wir sind hier in MG, da fährt man schon freitags, damit man endlich die Stadt verlassen kann. Ein bisschen bitter ist das ja schon, dass man sein Studentenleben nicht ausleben kann, weil die meisten irgendwie keine richtige Lust drauf haben - Hoffen wir, dass es sich im Laufe der Gezeiten noch ändern wird.
Whatever. Gefeiert haben wir trotzdem. Denn unsere Feten sind immer lustig, egal wie viele da sind. Meine alten Mitbewohner aus Nürnberg sind sogar extra hochgefahren und haben die guten Weißwürste mitgebracht. Katerfrühstück. Tanzerei in der Küche. Viel Alkohol. PS3-Zockerei frühs um 4. Und in meinem überfüllten Zimmer nächtigen. Erschlagenheit pur. Man kann sich vorstellen, wie ich dann im 4stündigen Training am Sonntag danach drauf war... ;D







Vier Tage habe ich jetzt bei Mutti verbracht, mit viel rumliegen, TV schauen, essen, beste Freundin sehen, essen, rumliegen, Katzen beschmusen, essen. Aber irgendwie bin ich immer noch müde.... Heute zieht es mich nach Kölle, aber nicht zwecks Karneval (dem kann ich jetzt so gar nix abgewinnen), sondern wegen einem fetten Tanzworkshop. Obwohl meine Lust gerade gen Null tendiert, wenn ich an die Bahn und ganzen besoffenen Leute denke. Will see. Habt einen schönen Sonntag! ;)

MRN